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Standort

Das SCHWARZBERG erstreckt sich auf 850 m² im Souterrain-Gewölbe eines prachtvollen Hauses in bester Lage am Schwarzenberg Platz 10 im 4. Bezirk.
Nahe den Touristen-Magneten Karlskirche, Schloss Belvedere, Hochstrahlbrunnen und dem Palais Schwarzenberg, umgeben von den berühmten Konzertsälen Musikverein und Konzerthaus sowie von zahlreichen Botschaften und internationalen Konzernzentralen gilt das SCHWARZBERG seit Jahrzehnten als beliebter Treffpunkt im Herzen der Stadt.

 

Geschichte

Das Kellergewölbe am Schwarzenberg-Platz ist kulturgeschichtsträchtiger Boden.
1683, zur Zeit der 2. Türkenbelagerung befand sich dort eine Art unterirdische Tauschbörse, die außerhalb der historischen Stadtmauern lag, jedoch mit dem Keller-Labyrinth unter der befestigten Stadt verbunden war. Dort tauschten die ausgehungerten Stadtverteidiger ihre Schätze gegen Lebensmittel der Osmanen ein, was unter anderem den Beginn der Wiener Kaffeehauskultur einläutete. So gesehen fand an diesem Ort bereits vor über 300 Jahren ein reger Kulturaustausch statt.


1945 gründeten amerikanische GIs in einem Bereich des Gewölbes einen Jazz-Club. Dort wurde fortan zu jener Musik gefeiert, die davor als „entartet“ verboten war.


1961 öffnete im angrenzenden Gewölbe Wiens erste Diskothek, das legendäre „Atrium“.


In der Achzigerjahren entstand aus dem ehem. Jazz-Club das renommierte Blues-Lokal „Papas Tapas“, aus dem zahlreiche österreichische Musikgrößen hervor gegangen sind.


1987 wurde wegen des enormen Gästeandrangs ein weiterer Raum im Innenhof des Gebäudes ausgehoben. Dort entstand Wiens damals modernster Konzertsaal „Zugabe“, nach wie vor ein architektonisches Juwel mit vielgerühmter Akustik!


2003 wurde das Lokal auf Grund veralteter Strukturen geschlossen.


2004 wechselte das Gewölbe schließlich den Besitzer. Parallel zur kompletten Renovierung und Adaption des Lokals startete dort am 1. Mai 2004 - dem Tag der EU-Osterweiterung - mit einer fulminanten Balkan-Party der Siegeszug des Ost Klubs. Durch ein neuartiges Konzept mit Schwerpunkt auf der Musik der Länder der ehemaligen Sowjetunion etablierte sich der Ost Klub rasch zum absoluten Kultlokal. Dort entstandene Bands wie „Russkaja“, „Fatima Spar“, „!Deladap“, „dunkelbunt“ u.v.m. zeugen davon.


Im Juni 2014, nach 10 Jahren Russen-Disco und Balkan-Party schoss der Ost Klub seine Pforten. Fortwährende Probleme mit neuer Nachbarschaft durch Lärmbelästigung erforderten eine Änderung des Lokal-Konzepts.


Nach der Umgestaltung wurde mit dem SCHWARZBERG ein neues Kapitel in der ruhmreichen Geschichte des Gewölbes am Schwarzenberg-Platz aufgeschlagen.